STREET- und
dokumentarische
FotografiE

ungestellt | urban | ohne KI

Alltag neu entdeckt

Mein Name ist Florian Pötzl, ich bin Streetfotograf aus dem Allgäu. Meine Passion ist die künstlerische Fotografie. Meine Bühne ist die Straße und meine Akteure sind die Menschen, denen ich mit größtem Respekt auf der Straße begegne. Ich mache Kunst aus unserem alltäglichen Leben, indem ich nach spannenden Situationen suche, die ich dann dokumentarisch festhalte.

aktuell

Ausstellung 05.-11.01.2027 Freising

2027 werde ich mir neue Kurse ĂĽberlegen. Danke fĂĽr eure Geduld.

zu Gast im UNPOSED PODCAST

100%

URBAN

Ich versuche einen kurzen Moment des realen Lebens im öffentlichen Raum kunstvoll in Szene zu setzen, um so ein kreatives Zeitdokument zu erschaffen.

100%

ORIGINAL

Ich entwickle meine Bilder in Lightroom ohne den Inhalt des Bildes zu verändern. Dabei lehne ich die Verwendung von KI ab. Meine Intention ist es bereits beim Fotografieren so viel wie möglich richtig zu machen.

100%

UNGESTELLT

Meine Bilder sind nicht gestellt oder inszeniert. Ich verlasse mich auf den Zufall des Lebens und auf meine Augen, die Situationen zu erkennen, die ich dann im perfekten Moment festhalte.

Erfolge

Ausstellungen
0
Awards
0
Interviews
0
FineArt Prints
0

Antworten auf Fragen

Streetfotografie ist fĂĽr mich eine Herzenssache. Viele Genres habe ich ausprobiert, seit ich eine Kamera in der Hand halte aber bei keinem Thema habe ich das GefĂĽhl gehabt, wie ich es bei der Streetfotografie habe. Diese Spannung, nicht zu wissen was passiert und sich dann zu freuen, wenn man was Tolles entdeckt hat und dann auch umsetzen konnte.

Hier gibt es ganz klar ein zentrales Ereignis:

Der Fotoworkshop bei Thomas Leuthard in Oberstdorf. Vor dem Workshop hatte ich mich bereits mit dem Thema Streetfotografie beschäftigt und konnte es kaum fassen, Thomas Leuthard damals vor meiner Haustüre zu treffen. Ich hatte noch kein Instagram und war noch nicht vernetzt - für mich also ein absolutes Highlight. Thomas sagte dann am Workshop, dass er aufhören wird und er heute nochmal einen Streetwalk macht. Von den 10 Workshopteilnehmern hatten 9 den Kurs gebucht, weil dieser noch frei war – das Interesse an Streetfotografie war gegen Null. Ich war also der Einzige, der damals an dem Streetwalk teilgenommen hat – was soll ich sagen die 2 Stunden waren fantastisch – und ich war “on fire”!

Bis heute hat mich die Faszination Streetfotografie nicht mehr losgelassen und ich hoffe noch viele wunderbare Momente erleben zu dĂĽrfen.

Mein persönlicher Grundsatz, den ich immer mit mir trage und den ich hier ganz deutlich herausheben möchte ist:

“DER RESPEKT AUF DER STRASSE”

Ich behandle alle Menschen vor meiner Linse gleich. Ich persönlich lichte keine Menschen in peinlichen oder misslichen Situationen ab. Auch Kinder fotografiere ich nicht. Es kommt vor, dass ich einzelne Menschen anspreche und sie dann frage, ob ich ein Foto machen darf. Ich wünsche mir, dass wir uns generell mehr Respekt gegenseitig zukommen lassen – egal wem wir gegenüberstehen.

Mir geht es darum, mit meiner Kamera Kunst zu machen.

Jeder der eine Kamera in der Hand hält hat damit alle Möglichkeiten, um in jedes der unzähligen Genres der Fotografie abtauchen zu können. Heutzutage haben wir alle dieselbe technische Voraussetzung gute Fotos zu machen. Mein Anspruch ist es, ein handwerklich gutes Foto zu machen, welches sich vom Mainstream abhebt. Diese Differenz ist mein künstlerischer Anspruch.

Für mich gibt es in der Bildbearbeitung eine ganz klare rote Linie. Diese ziehe ich dort, wo es um den Inhalt des Bildes geht. Sprich alles, was früher schon zu analogen Zeiten gemacht wurde, beispielsweise durch die richtige Auswahl des Filmes oder das spätere Nachbelichten und Ausarbeiten des Bildes, das mache ich heute auch und ausschließlich mit Lightroom. Bei mir wird weder die am Boden liegende Zigarettenkippe weggestempelt noch der Himmel ausgetauscht. Lediglich Farblook, Belichtung, Kontrast und Gradationskurve, sowie die Wahl des richtigen Bildausschnitts lege ich in meiner Bildbearbeitung selber fest.

Jeder der mich persönlich kennt, weiß wie ich zu diesem Thema stehe.

Ich bin offen für vieles und schaue gerne über den Tellerrand hinaus. Das Thema Bildbearbeitung gehe ich in einer eigenen Frage an. Künstliche Intelligenz im Bereich der Forschung und Medizin halte ich als Unterstützung durchaus hilfreich. Im Bereich der Fotografie möchte ich davon nichts hören. Denn die sog. Schöpfungshöhe (also das künstlerische Schaffen) ist für mich nicht gegeben. Es zeugt lediglich davon, ob jemand einen Computer bedienen kann, um sich ein Bild generieren zu lassen – mit Fotografie hat das nichts zu tun.

Ich kann also versichern, dass meine Bilder zu 100% selbst gemacht und nicht inszeniert sind. Wer sich davon überzeugen möchte, den lade ich herzlich zu einem Streetwalk mit mir ein.

Für mich sind die Street-Communities die wichtigste tragende Säule in meinem künstlerischen Schaffen. Ich bin zwar derzeit noch allein auf weiter Flur im Allgäu aber durch die Kontakte in der Street Community Szene fühle ich mich zu 100% integriert. Es haben sich Freundschaften entwickelt, welche sich über ganz Deutschland erstrecken. Ob die Freunde vom „Nürnberg Unposed Collective“ oder in Frankfurt und München überall gibt es fantastische Menschen, die alle dieselbe Leidenschaft der Streetfotografie teilen. Wer weiß vielleicht wechselt mein Status irgendwann vom südlichsten Streetfotografen zur südlichsten Community Deutschlands, wer weiß…

Der Austausch und der Respekt untereinander ist von groĂźer Bedeutung, es ist spannend welch unterschiedliche Facetten es in der Streetszene gibt und jede einzelne ist auf ihre Weise spannend.

Links zu ganzen Communitys hab ich unter Kontakt zusammengestellt.

Mir ist bewusst, dass sich die Streetfotografie manchmal rechtlich auf dünnem Eis bewegt. Jedoch möchte ich niemals jemanden in eine missliche Lage bringen oder gar bloßstellen. Das Recht am eigenen Bild respektiere ich. Sollte sich jemand auf einem Bild erkennen und möchte, dass dieses Bild gelöscht wird, werde ich unverzüglich Folge leisten. Ich blicke durch meine Kamera ausschließlich mit meinem künstlerischen Auge auf die Straße und betrachte meine Fotografie als “Künstlerische Freiheit”. Der kommerzielle Gedanke ist für mich kein Thema – ich mache Kunst aus Leidenschaft und teile diese mit allen Interessenten.

Mit Beschluss vom 8. Februar 2018 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die sogenannte „Street Photography“ (oder auch „Straßenfotografie“) als Kunst angesehen werden kann (Az.: 1 BvR 2112/15). Das Foto des Berliner-Ostkreuz-Fotografen Espen Eichhöfer sei ein Kunstwerk, auch wenn es ein unverfälschtes Abbild der Realität darstelle. Mehr dazu im Artikel (Link darüber)